Hilft Hypnose immer?

Immer wieder lese ich von Menschen, die mich aufsuchen für eine Therapiesitzung, dass sie bereits mehrere Male wenn nicht schon Monate in einer Hypnosetherapie waren, diese jedoch NICHT geholfen haben.

Das mag verschiedene Gründe haben. Entweder hat der Therapeut nicht ursachenorientiert (aufdeckend) gearbeitet oder der Kunde hat seinen Teil der Aufgabe, die volle aktive Mitarbeit nicht wahrgenommen. Oder beide Tatsachen haben zugetroffen. 

 

Als Hypnosetherapeutin habe ich eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, nämlich während der Begleitung meiner Kunden IMMER zu 100% präsent zu sein.
Das beginnt bereits beim ersten Anruf, wo wichtige Fragen geklärt werden sollten, wie z. B. was ist Hypnose, wie wirkt sie und welche Aufgaben und Rolle hat der Kunde in der Behandlung.

Ich werde hellhörig wenn schon am Telefon Aussage kommen wie:" Sie sind die letzte Möglichkeit" ,"Alles andere hat nichts geholfen" oder bisher konnte mich kein Therapeut gesund machen.
Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem ich kläre, welche Aufgabe meine ist und welche die des Kunden. Auch erläutere ich was es aktiv vom Kunde her braucht, damit seine Therapie erfolgreich ist.
Noch gibt es leider viele Menschen die in ihrer Opferhaltung verharren und das Gesund-werden von ihrem Therapeuten abhängig machen. So kann der Körper nicht aktiv gesund werden, weil er nicht in seine volle Kraft kommen kann aufgrund dieser passiven Haltung.


Erst wenn meine Kunden erkennen, das SIE zu 100% des Therapieerfolges für Ihren Teil verantwortlich sind, erst dann ist eine Sitzung erfolgreich.

In den meisten Fällen stellt sich nach einer umfassenden Aufklärung und Information diese Grundhaltung ein, denn die Einsicht, dass meine Kunden sich nur selber heilen können- mit mir als Coach an ihrer Seite mobilisiert auch neue Kräfte und Eigenverantwortung.

Eine der wichtigsten Voraussetzung für einen Therapieerfolg ist also die Eigenverantwortung und die Bereitschaft sämtliche belastende Erlebnisse und Blockaden aus der Vergangenheit zu fühlen und dadurch los zu lassen respektive umzuwandeln.

Meine Verantwortung ist es, dem Kunden angepasste Werkzeuge für seine Erkenntnisse und seinen individuellen Prozess mitzugeben, damit diese Entwicklung möglich wird.

Therapieblockaden haben meistens damit zu tun, das der Kunde aus seinem Verhalten resp. mit seinen Symptomen noch ein unbewusster Vorteil hat.
Auch dieses Bewusst-machen dieses unbewussten Anteiles ist Aufgabe des kompetenten Therapeuten.

 

Wer dennoch keine Bereitschaft mitbringt, sich auf die Gefühlsebene einzulassen und sein Therapieerfolg nur an der Arbeit des Therapeuten aufhängt wir mit keiner Therapiemethode wirklich erfolg haben.

Die Hypnosetherapie ist eine ursachenorientierte  Therapiemethode, die darin besteht belastende Erlebnisse in der Vergangenheit aufzuspüren und diese zu bearbeiten.
Die einfühlsame Begleitung zu diesen Erlebnissen liegt beim Therapeut.
Erfahrung, Empathie, Feingefühl, zwischen den Zeilen lesen/fühlen können, Präsent sein, aktiv zuhören und konsequent nachhaken können alles das sind tolle Voraussetzungen für den Therapieerfolg.

Wie viele Sitzungen es genau braucht ist immer schwer im Voraus zu sagen.
Bei einfachen Problemen wie Ängsten, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, usw. reichen oft wenige Sitzungen während dem es bei ernsthaften Erkrankungen wie Krebs, MS, Parkinson, etc. erfahrungsgemäss klar mehr Sitzungen braucht.

Bis die Krankenkassen hier in Ihre Verantwortung kommen, und eine effektive und ursachenorientierte Therapiemethode finanzieren, dürfte noch etwas Zeit vergehen.
Doch die Studien und breiten Erfahrungen von uns Therapeuten sprechen für ein klares JA. Schulmedizinische in der Regel rein symptomorientierte Methoden kosten oft ein vielfaches von einer Therapie mit Hypnose. 

 

Erstellt von Carevital, 03. Juni 2018  www.carevital.ch

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0